Lottis Ataxie Part 2 Bandagen

Auf Anraten meiner neuen Physiotherapeutin – da Lotti endlich halbwegs den Transport im Auto übersteht, können wir endlich zur Behandlung auch weitere Strecken fahren- hat mir Trasal Bandagen empfohlen. Diese sind nun seit Samstag hier, und ich bin völlig von dem Ergebnis geflasht!

 

Führungsanspruch

Ich habe zwei autistische Kinder, und bin selbst im Spektrum verortet, und ich weiß, das meine Kinder keine Autorität anerkennen, wenn es in ihren Augen keinen Sinn macht. (Absolut typisch für Autisten, die sozialen Konstruke als ebendas wahrnehmen was sie sind – Konstrukte und keine „Wahrheiten“)

Also da braucht kein Lehrer daherkommen, und erwarten, daß sie seine Urteile „einfach so“ akzeptieren- nur weil er „Lehrer“ ist – die Dimension, indem ihm sein Beruf dieses Recht gibt geht denen halt völlig ab :P   Bisher hat jede Schule genau einmal versucht, die mit Strafen usw zu brechen, hat nicht geklappt. „Eine großartige Lehrerin auf der Förderschule sagte mal, ich bin seit 27 Jahren in diesem Beruf- und wenn ich eins gelernt habe, man kann Autisten nicht zwingen!“

Mein Konzept von Autorität ist auch oft mit der Vorstellung von den Lehrern kollidiert *hust* – ABER ich kam am besten mit den „fordernden“ Lehrern klar, WENN die fair! und kompetent waren, nicht wegen der „klaren“ Regeln, oder den Strafarbeiten etc (wie so gerne von Pädagogen behauptet wird), sondern, weil die ihren verdammten Job richtig gemacht haben, faire Urteile ohne Befindlichkeiten! -es nervt einfach, wenn man mündlich den Unterricht quasi schmeisst und dieselbe mündliche Note wie das (sorry, war sie halt) Blondchen neben einem bekommt, die sich genau zweimal gemeldet hat usw – und Kompetent in ihrem Fach. Kompetenz kann ich respektieren, pseudo autoritäres Gehampel und Befindlichkeiten nicht. Respekt muss man sich verdienen, da reicht keine Berufbezeichnung.

 

Womit wir dann beim Topic angekommen sind, denn ich glaube, Hunde können mit solchen abstrakten Konstrukten und Ideen ebenfalls nichts anfangen.

Leider sind viele Begriffe sehr „verbrannt“ in der Szene, Führung z.B. löst direkt bei vielen negative Assoziationen aus, dabei ist dieser Begriff unabhängig von den genutzten Methoden neutral. Und nicht zu verwechseln mit Dressur via Konditionierung (aversiv wie nonaversiv), die nur eine Methode darstellt, Motivationen zu beeinflussen.

Führung ist ja auch ein hochsoziales Geschehen mit  – im Gegensatz zur Konditionierung- nicht zwingend unmittelbar spürbarem Nutzen für das Individuum, das geführte Individuum und die Gruppe profitiert jedoch von der Kompetenz des Führenden (nein, nicht das leidige „Alphadings“ sondern auch situativ vereinbarte Arbeitsteilung und Elternrechten/Pflichten)

Und natürlich führe ich meine Hunde.

Für mich bedeutet das, daß ich versuche, immer vom Hund als wohlwollend und! stabil wahrgenommen zu werden, Hunde reagieren meiner Erfahrung nach unglaublich fein auf das Energielevel und die eigene Stimmung mit dem man kommuniziert – so man es denn tut, sie sind nur (naturgemäß!) furchtbar „schlecht“ darin, dieses „richtig“ zuzuordnen (Klassiker: Hundebegegnung und gestresster Halter, weil Hundi gleich ausflippt und Hundi bezieht das auf den anderen Hund, deutet den Blick des Halters auf sich als Aufforderung  usw).

Ich behaupte mal steil 50% allen „Fehlverhaltens“ sind schlichtweg Mißverständnisse – und enden tragischer Weise nicht selten in einer ganz unglücklichen Spirale, wenn der Halter das nicht rational ausgedröselt bekommt und sich selbst reflektiert.

Wohlwollend, in dem Sinne daß ich die Bedürfnisse und Emotionen des Hundes für ihn spürbar und erstmal wertfrei! beachte.

Konkret heisst das für mich keinerlei alberne Entzugs – Spielchen mit Nahrung und sozialem Kontakt zur Manipulation, kein Ausliefern in und an bedrohliche Situationen/Menschen (sofern vermeidbar Tierarzt etc), kein Überfordern, kein „Verlassen“ – auch nicht mental abwesend sein, wenn er seiner Natur entsprechend Engagement erwarten würde (melden usw), Achtsamkeit beim An- und Ausziehen etc, nicht (aversiv) gegen seine Emotion zu arbeiten diese auch nicht ignorieren, uvm…. Zuverläsiger Vertrauter und  Komplize sein, nicht Spielverderber.

Aber auch, wenn ein rotzefreches Pubertärtzel wissen will, was so geht und was nicht und wie x und y sich denn eventuueeeel auch noch auslegen lässt, dann nehme ich auch dieses soziale Bedürfnis ernst :P und beantworte die soo drängende Frage – freundlich, ruhig und klar, denn Souveränität gibt auch Halt. Und ich den längeren Atem.

Ich habe grade 4 Pubertärtzel mit zusammen 12 Beinen an der Backe – ich weiß, wovon ich rede, wenn ich sage, daß es manchmal eben doch nicht nur um die „eigentliche“ Sache geht, sondern auch darum, sich selbst auszuprobieren und andere auf ihre Bewegbarkeit anzutesten.  *ooohmmmm* 

Ein deutlicher Hinweis darauf, daß der beginnende „Ernst des Lebens“ + Hormone grade auch verunsichert und man lieber erstmal den Nächsten vertrauensvoll auf den imaginären Sack geht, bevor man sich dann mal vor Fremden „beweisen“ muss…. hier würde ich das neben meiner sanften Standhaftigkeit (10Punkte für Selbstbeherrschung!) zusätzlich auf einer anderen Ebene transferiert bearbeiten und dem Hund an anderer Stelle mehr Kompetenzen innerhalb eines geführten „Teams“ überlassen, wo er nicht überfordert wird und sich mit seiner ach so geballten Großartigkeit erfolgreich „austoben“ kann *amen*.

Ich bin keine Freundin davon, trotz aller Abhängigkeiten Hunde auf einen „heiligen“ Sockel zu stellen, zu jedem sozialen Miteinander gehören essentiell auch Konflikte, und die haben ihre Funktion und auch Berechtigung z.T.sind sie auch einfach Teil der Entwicklung, und sind weder eine persönliche Beleidigung, noch der Versuch, die „Herrschaft“ zu erlangen, noch ein „persönliches“ Versagen. Sie sind eine Aufgabe und geben Hinweise, die Idee von „Schuld“ steht jeder sachlichen Betrachtung und vor allem einer Lösung im Weg.

Solange ich mir das stets vor Augen halte, kann ich auch darauf angemessen und fair! reagieren, Ursachen und Alternativen finden. Das zu gestalten, sehe ich nicht nur als mein Recht, sondern auch als meine Pflicht als kognitv haushoch überlegenes Wesen in einer auf sehr vielen Ebenen naturgemäß ungleichen Partnerschaft an.

Viellosoffi mit Lotti

Lektion 1: Was ist Macht ?

 

Macht ist die Differenz zwischen Haben auf der einen, und Habenwollen auf der anderen Seite. *

 

 

* Draufpinkeln jedoch auf der „Haben Seite“ setzt das Habenwollen auf ebenjener jedoch  proportional zu der zuvor abgegeben Menge an Urin herunter, führt also spontan zur Selbstentmächtigung, sofern die Lokalisation desselben einmal aus dem Fokus geraten ist. 

 

Anbaugewächshaus deluxe

2017 hatte ich wohl zuviel Zeit, so ging ich an mein bisher größtes und auch teuerstes Projekt, denn diesmal habe ich fast alle Materialien bis auf Verkleidungen und Fenster neu gekauft (Fenster aus dem Abriss 200€, Pflaster als Selbstausbuddler kosteten nur einen Stoßdämpfer und zwei Tennisarme) 36 Sack Beton, 30-40 Schalsteine, Armierungen, zwei Big Packs Schotter, 300€ Baggermiete, da ich das abschüssige Gelände stellenweise um 60cm vertiefen bzw aufschütten musste, Balken das Wellpolyester und natürlich unzähliger Kleinkram. Da kamen dann nochmal  rund 1300€ dazu.

dcim handy 1135

Baggerfahren ist einfach toll! Neben dem Fundament habe ich auch noch Leitungen zum Nutzgarten verlegt, ein paar ungeliebte Büsche umgesetzt, und den Kompost plan gezogen.

20170728_125108

Es nimmt erste Formen an. 20170731_192204

Die Bauaufsicht hat da so ihre Zweifel… 20170802_085325

Abgedichtet und ausgegossen, begann der Holzteil und das ungeliebte Pflastern. 20170822_132237

Da das Gelände abschüssig ist, hatten wir in der Vergangenheit bei Starkregen oftmals Wasser vor bzw in der Garage, ein 1,5m langes Drainagerohr und ein Stück Abwasserrohr den ich mit einem Gußeisernen Topfuntersetzer aus dem Dekoladen abdeckte, ersetzte den teuren Gulli und es funktioniert einwandfrei.  20170825_133250dcim handy 154120170829_171503_HDR

Das Gerüst steht schonmal, dann kam das Dach. 20170904_18415120170916_122005

Das Gussfenster mal zur Veranschaulichung aufgehangen.

20171001_155513

Die Seitenwände habe ich noch geschlossen, und den „Brunnen“ abgedeckt.. so ging es dann gut eingepackt in die Winterpause… 20171016_16275820171209_114245

Leider starben dann in und kurz nach diesem enlosen Winter beide Ömmchen, so daß ich 2018 mit Babylotti keine Zeit hatte, weiter zu bauen, zumal Lotti eine Bienenallergie hat und Angst vor Werkzeugkrach. Lediglich die grünen Fenster haben wir da eingesetzt. 2019 ging es dann mit dem „Brunnen“ weiter, und ich konnte das Werk endlich vollenden. Auch hier kam das Altholz aus dem abgerissen Stall zum Einsatz.

20190615_150816_HDR

217A5600_web220190701_184702_HDR

Gerätehaus aus Holzresten

Mal etwas ohne Hunde: Letztes Jahr mussten wir unseren alten Pferdestall abreissen, denn leider waren seine Füße verfault und er drohte umzufallen. Aber soviel gutes Holz wegwerfen…. ? Die Idee kam auf, dem alten schönen Stall ein Denkmal zu setzen und aus den Resten und allem, was sich eben so ansammelt ein kleines Gerätehaus zu bauen, vor allem wollte ich zumindest eine der herallerliebsten bemalten Wände retten.

20181005_081621_HDRDer schöne alte Stall war leider nicht mehr zu retten.

Der Berg aus alten Brettern mussten erstmal sortiert und entnagelt werden, da ich bereits die Abmessungen des Gerätehauses im Kopf hatte, habe ich die Bretter da schon auf Maß zugeschnitten und trocken über den Winter eingelagert.

20181006_095046

Etwas nervig war es, die dicken Balken zurechtzuschnitzen damit sie in die Einschlaghülsen passen, eine Flex mit Fächerscheibe und ein Elektrofuchsschwanz sind dabei recht hilfreich.

20190720_105321_HDR

Ich habe für den ganzen Bau sowenig gemessen wie möglich, das ganze sollte ja wieder windschief werden und aussehen, als ob es seit 100 Jahren da steht. Zuerst die beiden geschlossenen Wände und die erste Stütze für den Firstbalken.

20190721_121613_HDR

Das geschlossene Dach und die Verlängerung für das Wellpolyester.

67445779_2569144496429079_3352541941001617408_o

Die Fenster waren von unserem 2017er Projekt – einem Anbaugewächshaus übrig geblieben – und bekamen aussen dieselbe Farbe verpasst. Es sollte ja auch meinen lieben Nachbarn gefallen. So habe ich mir insgesamt auch bei der Rückseite Mühe gegeben, dem ganzen einen urigen Look zu verleihen.

68399602_2582938815049647_8130704001378287616_o

67665006_2585028108174051_2028009477575278592_o

Das schönste sind dann natürlich am Ende die Details, an denen man sich bei sowas nach Herzenslust austoben kann. Die Zuleitungen zum Regenfass kommen einmal aus unseren 4000l IBC Tanks (über ein Hauswasserwerk) und einmal aus der Wasserleitung, falls die Tanks mal wieder leer sind.

217A9228_web2

 

Der Hundespielplatz Teil 2

Hier wird nachwievor der Garten gerockt, da Lotti gerne mal einen Zoomie bekommt (vor allem, wenn sie „verliert“ ) und wie irre im Kreis brettert, habe ich den Spielplatz um einen Sandkasten erweitert (Sand und Rindenmulch sind als Schüttware sehr viel günstiger, jedoch auch arbeitsintensiver, so habe ich für 6 Schubkarren Sand und 5 Schubkarren Rindenmulch insgesamt 15€ bezahlt, womit der ganze Hundespielplatz keine 40€ gekostet hat – sehrwohl aber einiges an Muskelkraft) .

Während dem Bau, war natürlich wiedermal der „Kampf“ um das Dreckloch angsagt, natürlich gehört es Lotti.

217A0846_web2

Einige Schubkarren Rindenmulch und Sand später:

Die Mädels sind sichtlich begeistert, und auch das Haus leidet nicht mehr so unter dem Matsch.

Die ganze Anlage mal am Stück, der Lattenzaun besteht aus den Resten eines alten Sichtschutzzaunes hinter den ich noch Schaftsdraht gespannt habe – so haben wir 3m vom Grundstück als Pufferzone zum Wanderweg abgetrennt, den wir jetzt verwildern lassen… seitdem hat das „Engagement“ am Zaun stark nachgelassen – Lotti ist sehr territorial.

IMG_20190928_094210_7.jpg.c6e2f8d1744d607e3ea0430ce141fc96

Tag 6 #hundführt

Nach der Hitzewelle und einem Blitzschlag in unseren Router ging es nach einer Pause weiter.

Diesmal war es besonders interessant, wie immer wählte sie eher neue Wege, bzw. die bekannten aber dann in anderer Richtung, aber ich konnte auch die Entscheidungsprozesse genauer beobachten, und auch, wie bedacht sie dabei vorgeht.

Zuallererst gingen wir quer über eine frisch gemähte Wiese wegen der Mäuselöcher, und vielleicht auch, weil sie den geschotterten Weg nicht so mag. Es war schon ziemlich heiss, doch anstatt unsere „Zauberwald“ Runde rückwärts zu laufen, und direkt rechts in den kühlen Wald abzubiegen zog es sie links über eine Hofstelle, obwohl man dort unmittelbar an einem recht garstigen Hofhund in seinem Zwinger vorbei muss. Sie hatte so richtig gute Laune und so ging es dann sehr dynamisch nach einer kurzen Orientierung an einer Kreuzung hinter der Hofstelle in den Wald, wo steile Serpentinen zum Bach runterführen. Vor dem Abstieg hat sie sehr genau den Wald gecheckt. 217A4136_web2

Wir querten den Bach an einer Furt und kamen zu der Multikreuzung, hier gehen 6 Wege ab, einer, der direkt nach Hause führen würde, dabei aber weite Teile über offenes (heisses) Feld, zwei direkt am Bach entlang, und zwei die sich den Berg auf verschiedenen Höhen heraufwinden.

Sie stockte, denn da waren noch weit entfernt fremde Leute mit einem Hund, sie stand nur un wartete…und ab einer gewissen Distanz kauerte Lotti sich dann auf den Boden (deeskalierend) und wartet bis der Hund vorbei ist – das macht sie bei fremden Hunden immer, sie ist dann auch nicht wegzubewegen.

Nach einem kurzen Gespräch in dessen Verlauf sie dann auch auftaute, zogen die Leute weiter und sie nahm genau den Weg, den diese gekommen waren, welch eine Überraschung, es war der einzige, den wir sonst nicht gehen, und mir schwante, das wird heute etwas länger.

An der nächsten Kreuzung waren wieder Stimmen zu hören, weit unterhalb ist die Dhünn (ein Fluss) und ein sehr gut frequentierter Wander und Radweg. Sie läuft zur Steilkante und beobachtet lange und intensiv, die Stimmen werden lauter und sie wählt einen anderen Weg (der nach Hause führen würde, aber lange und steil über heissen Asphalt ginge) sie zögert und fängt hinter einem Holzsstapel an zu grasen, wartet bis die Leute zu den Stimmen vorbei sind, sie kennt den gut frequentierten Weg unter dem Namen „Schöllerhof“ denn ich kündige unsere Ausflugsstrecken immer an. Allerdings ist diese immer nur eine „Einbahnstrecke“ zu deren Einstieg wir uns in der Regel „von Oma“ fahren lassen – und keine Runde. Sie schaut den Weg runter und wirkt unentschlossen, also frage ich sie: Schöllerhof, OmaAuto ? Sie setzt sich sofort in Bewegung, „OmaAuto“ ist genau wie Schöllerhof ein bekannter Begriff.

Soweit es ging, hat sie dann den Hauptweg gemieden und ist die kleineren Trampelpfade paralel zum Hauptweg abgelaufen, bis Oma uns untem am Schöllerhof KO aber glücklich eingesammelt hat.

 

Tag 5 #hundführt

Tag 5 des Experimentes und wieder neue Erkenntnisse.

Nach der Tour gestern hatte Lotti fast den ganzen Tag verschlafen, so ging es recht spät los. Ich erwartete zuerst, daß sie diesmal wieder eher eine kurze Strecke macht, daran kamen mir aber dann Zweifel, als sie sich nach wenigen 100m Spontan umentschloss und eine 180° Kehre einbaute, um recht energisch einer Reiterin zu folgen. Es ging dann aber recht ereignislos auf unsere „Hausrunde“ und das Pferd war dann auch schnell ausser Sicht.

Aber dann passierte wieder etwas, womit ich absolut nicht gerechnet hätte.  An der Kreuzung, wo es aus dem Wald raus wieder auf unsere Straße geht, befindet sich bei ebenjener auf der rechten Seite ein Haus, wo drei Hunde kräftig Radau an einem langen Zaun machen, u.A. ein sehr energischer Herdenschutzhund und eine „Fußhupe“ die schonmal unterm Zaun durchfitscht.

Aus diesem Grund meide ich es, da direkt vorbei zu gehen, und gehe meistens stattdessen gradeaus weiter und in einem Bogen über eine Wiese um die Siedlung herum um da nicht unmittelbar vorbei zu müssen.

Auch heute war wiedermal das Getöse vom Wald aus schon zu hören, also rechnete ich damit, daß Lotti gradeaus weiter geht, oder rechts abbiegt Richtung Talsperrenrundweg. Deswegen sortierte ich sie nah auf meine rechte Seite, so daß ich zwischen ihr und den Hunden wäre ( sie ist dann entspannter und tut das eigentlich auch von sch aus). Aber sie hatte andere Pläne, und ist immer wieder hinter mir auf die andere Seite gewechselt… dreimal, bis ich ahnte, daß sie etwas anderes vor hat. Und so war es auch, sie wollte unbedingt links von mir laufen, weil sie direkt an den Hunden (auf der Rechten Seite) vorbei wollte.

Sie war also links von mir und linste aus dem Waldweg versteckt zu den Randalierern um dann entschlossen loszumarschieren und  (Beifuß an der Schleppleine) an den ausflippenden Hunden vorbeizulaufen ohne sie eines Blickes zu würdigen.

Und ja so ein kleines bisschen war ich stolz auf  Lotti 🙂

 

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑